Archiv für ‘blog.coaster.de’

6. April 2012

Chapeau, Disneyland!

Ein Eintrag aus meinem privaten Weblog:

Häufig habe ich über das Disneyland Paris und sein Management geschimpft. Es ist eine Schande, wie sehr die Parks in eigenen Jahren heruntergewirtschaftet wurden, obwohl die Marke eigentlich zur Crème dè la Crème der Themenparkunterhaltung gehört.

Und dann überrascht Disney mit diesem Geburtstags-Spektakel aus Feuerwerk, Wasser- und Rauchfontänen, Lichtshow und 3D-Projektion:

Da liefert Disney einfach mal so einer der besten und längsten 3D-Projektionsshows aller Zeiten ab. Hut ab! Gänsehaut!

Allein die Tatsache, dass man darin so viel auf die guten alten 2D-Klassiker der Disney-Zeit setzt, erwärmt mein Herz! Da kommt doch glatt wieder ein wenig Disney-Magie durch. Wird wohl doch Zeit, endlich wieder gen Paris zu düsen.

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9. März 2012

Neue Gerhard-Polt-Ausstellung

Ein Eintrag aus meinem privaten Weblog:

Als eingefleischter Gerhard-Polt-Fan ist klar: Da muss ich demnächst hin! Wer ist dabei?

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8. Februar 2012

Albermare!

Ein Eintrag aus meinem privaten Weblog:

Eigentlich mag ich ja das Alpamare. Es war mein allererstes Spaßbad und man mag über die etwas in die Jahre gekommene Anlage und die etwas ins Stocken gekommenen Erweiterungen sagen, was man will – irgendwo hatte es für mich immer seinen Charme, für deutsche Verhältnisse einmalige Rutschenlayouts und ich war immer gern dort. Auch berichtet habe ich von dort schon einige Male – übrigens immer als privater, voll zahlender Gast. Der letzte Ausflug dorthin mit einer größeren Gruppe wurde uns jedoch erstmalig durch die sonst sehr freundlichen Angestellten mal so gründlich vergällt.

Das Alpamare bietet nämlich jedem Geburtstagskind einen kostenlosen Eintritt bei drei zusätzlich zahlenden Mit-Badegästen an. Da der Jahrestag des Autors dieser Zeilen eben erst anstand, bot es sich natürlich an, dieses Angebot gemeinsam mit der geplanten Rodeltour am Blomberg zu kombinieren. Gesagt getan. Ich und immerhin 12 weitere Gäste machten sich um 17 Uhr vom Blomberg auf ins Alpamare, um dort Abendkarten zu lösen – und eben das Freiticket für meine Wenigkeit.

Alpa22.jpg Am 4. Februar, gegen 17:20 Uhr, betraten wir also den Kassenbereich des Spaßbades in Bad Töz. Der Andrang war verhältnismäßig hoch und so befanden sich zahlreiche Gäste in der Warteschlange der zwei geöffneten Kassen. Die eine wurde von einem jungen Herren bedient, die zweite von einer etwas älteren Dame. Beim Herren angekommen zückte ich meinen Ausweis um mein Geburtsdatum zu belegen und zeigte auf die zahlreichen Geburtstagsgäste hinter mir. Zwei weitere Gäste hatten bereits kurz vorher den Eintritt gelöhnt. Danach erwähnte ich noch das entscheidene Detail: Die meisten Gäste hatten Gutscheine für eine Tageskarte und würde diese für die (natürlich günstigere) Abendkarte einlösen.

Dann brach das Gewitter los.

Die Dame gegenüber hatte dieses scheinbar wichtige Detail mitbekommen, drehte sich um und fauchte (anders kann ich es nicht nennen) in einem bayrischen Dialekt unserer kompletten Gruppe sinngemäß entgegen: “Na! Des geht ned! Des kimmt gar ned in Frage!”. Scheinbar äußerst aufgebracht wendete sie sich von ihrem Kunden mir zu und gab mit ihrer forschen Art mir und meinen Begleitern erst mal zu verstehen, dass wir hier mit unseren Tageskarten-Gutscheinen scheinbar nicht wirklich erwünscht seinen: “Ihr habt’s für die Gutscheine eh blos 17 Euro zoihlt!”, begründete die Dame ihr Verhalten. Unabhängig davon, dass wir für den Tageskarten-Gutschein tatsächlich einen Preisnachlass erhalten haben, wenn auch überhaupt nicht in der Höhe, wie die Dame es uns in den Mund legen wollte, versuchte ich kurz klar zu machen, dass der Gutschein, selbst wenn ich ihn bei eBay für 5 Euro gekauft oder von Freunden geschenkt bekommen hätte, immer noch den aufgedruckten Wert haben würde – nämlich 34 Euro, also genau ein Tagesticket. Und das einzige, was wir möchten, war, diesen Gutschein in eine Abendkarte im Wert von nur 22 Euro einzutauschen.

Alpa46.jpg Die Dame ließ sich auf keinerlei Diskussionen ein. Erstaunt konnte unsere Gruppe und die wartenden Gäste nur beobachten, wie die Person, wohl sichtlich auch zur Scham des (übrigens sonst sehr freundlichen) jungen Herren, der mich eigentlich bedienen wollte, über die erdreisteten Gutscheinnutzer herzog – mit etwas, das man in Bayern einfach nur mit “grantlhuberisch” bezeichnen würde. Ich habe kurz überlegt, ob ich der Dame mal ein paar grundsätzliche Dinge zum Umgang mit Gästen in ihrem Etablisment nahe bringen sollte. Zum Beispiel…

… dass sie in einem Wellness-Betrieb arbeitet und hier die Erhohlung der Kunden im Vordergrund stehen sollte. Ich habe überhaupt kein Problem damit, wenn man mir hauseigene Regeln erklärt und zeigt, wie ich diese als Kunde im Vorfeld ableiten und verstehen kann. Wenn das Personal aber noch nicht mal in der Lage ist, den Kunden erst Mal mit einem “Es tut mir leid…” oder “Entschuldigung, das geht leider nicht, weil…” anzusprechen, dann frage ich mich schon, ob man den richtigen Beruf gewählt hat.

… dass ich nicht wie gefordert drei Personen in ihr Bad gebracht habe, sondern gleich ganze 12. Selbst wenn jeder davon mit einem Tageskarten-Gutschein bezahlt hätte (was nicht der Fall war), sollte sich das Alpamare über diese zusätzlichen Umsätze mehr als freuen. Jeder normal denkende Mensch mit etwas rechnerischem Geschick und minimalen Kundenverständnis hätte hier sogar bei einer konkreten Ausschlußklausel (die es so formal aber nicht gab) die Gruppe gewährt.

… dass man Kunden aus Höflichkeit nicht pauschal duzen sollte.

… dass Gutscheine rein rechtlich wie Bargeld angesehen werden müssen und der Wert auf unseren Gutscheinen ausdrücklich 34 Euro ist – und dass erst mal völlig unerheblich ist, wieviel der Inhaber dafür gezahlt hat. Und dass es sich hier eben nicht um eine Ermäßigung handelt. Es ist schließlich kein Rabatt-Gutschein. Ganz unabhängig davon, dass wir beim Einlösen natürlich auch auf die restlichen 16 Euro Guthaben verzichtet hätten.

… dass es auch vor den wartenden Gästen nicht gut ankommen dürfte, eine Gruppe in lautem Ton an der Kasse zu beschimpfen.

… dass sie es hier mit einem Geburtstagskind zu tun haben, das in erster Linie einen schönen Tag mit Freunden in ihrer Einrichtung verbringen will. Mit Feingefühl war scheinbar einfach nicht zu rechnen. Statt dessen erreichte es die Mitarbeiterin, die Stimmung der Geburtstagsgruppe einfach mal auf das Niveau des Kaltwasserbeckens abzusenken. Nicht gerade das, was man sich für seinen Ehrentag wünscht und aus kommunikationspolitischer Sicht eigentlich ein absolutes No-Go.

… dass selbst, wenn die Kasse diese Option nicht vorsieht, es die Konkurrenz problemlos schafft, die Sachlage zu erkennen und entsprechend im Kundenwunsch zu verrechnen. Und dass ich ernsthaft noch nie so unfreundlich in einer Therme behandelt wurde – und ich war in einigen.

Alpa56.jpg Nach kurzer Überlegung habe ich mich anders entschieden, da keiner dieser Versuche von Erfolg gekrönt gewesen wären. Diese Person hatte es sich offenbar zum Ziel gesetzt, jede Möglichkeit zu nutzen, um einen den Aufenthalt zu vermiesen. Ich sagte dem Personal, dass dies dann sicherlich mein letzter Geburtstag im Alpamare gewesen sein dürfte und entschied, dass dieses Erlebnis statt dessen eine Berichterstattung rechtfertigt: Ich gehe nicht regelmäßig ins Alpamare und rühre dafür die Werbetrommel mit Berichten und Videos, um dann die Schattenseiten einfach auszublenden.

Ich packte meine eigenen zwei bezahlten Gutscheine, die ja scheinbar keine 22 Euro wert sein sollen, wieder weg und entschied mich resignierend, dann eben komplett regulär zu bezahlen und als Journalist und nicht als Geburtstagskind das Bad zu besuchen – obwohl das sogar die teuerere Option für war. Ich zeigte meinen Presseausweis vor und fragte, ob es einen Preis für Journalisten gäbe. Häufig wirken Presseausweise bei solchen Ereignissen noch Wunder, weil sich das Personal angesichts einer Veröffentlichung der eigenen Handlung endlich bewusst wird und vielleicht nochmal einschwenkt, um sich von der guten Seite zu zeigen. Hier nicht. “Mach vier Euro Rabatt” schnautze die nun sichtlich genervte Dame ihrem Mitarbeiter an meiner Kasse entgegen.

Was wohl Groupon, der Verkäufer unserer Gutscheine, dazu sagen wird, wenn ich ihm mitteile, dass man den verkauften Gutschein scheinbar nicht für Abendkarten einlösen kann? Ob ich mein Geld dafür zurückkriege, wird sich zeigen.

Alpa50.jpg Tut mir leid, liebes Alpamare. Wenn etwas in Eurer Branche gar nicht geht, dann ist es Kundenunfreundlichkeit – erst recht, wenn jemand Geburtstag hat. Ich habe Euch als Dinosaurier immer gerne unterstützt. Aber wenn ich frustriert durch Eure Bäderlandschaft laufen muss und meine Begleiter sich fragen, zu welchem Ort ich sie denn hier gebracht hätte, dann stimmt etwas nicht. Dann bleibt mir leider in Zukunft nur, doch eher wieder zur Konkurrenz nach Erding zu gehen. Ernsthaft – irgendwo war dieses Verhalten für mich einfach nur noch albern.

(Fotos: eigenes Archiv) 

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15. Januar 2012

Finanzspritze: 1/4 Milliarde für neue LPS-Attraktion in Disneyland Paris?

Ein Eintrag aus meinem privaten Weblog:

Dass es um die Pariser Variante des Disneylands nicht allzu gut steht, hatte ich ja schon einige Male geschrieben. Der Park selbst ist ein einziges Verlustgeschäft, geführt wird er mehr schlecht als recht. Bei meinem letzten Besuch habe ich einige Dinge erlebt, die ich so sonst nur aus Parks aus der dritten Reihe kenne. Dabei verharrt das Resort in einem Teufelskreis aus Verlusten, dringend notwendigen Erneuerungen und -in meinen Augen noch entscheidender- längst überfälliger Erweiterungen.

Nun berichtet die Seite AirTimers davon, dass der nun genehemigte Kredit über mittlerweile gesamt eine halbe Milliarde Euro durch den Mutterkonzern wohl tatsächlich zum Bau eines LPS-Rides genutzt werden soll. Genaugenommen soll in den Walt-Disney-Studios der bereits angekündigte Ratatouille-Ride entstehen, gemeinsam mit einem neuen Themenbereich. Wenn das wahr ist, dann lasse ich die Korken knallen, denn das wäre seit langem endlich wieder mal eine gute Nachricht aus dem Land des Käses – zumal mit meinem Lieblingsfilm von Pixar.

 (Artwork des neuen Pariser Thementeils)

Bei LPS handelt es sich um ein aufwendiges, schienenloses System, in dem Wagen völlig frei ihren individuellen Weg durch Szenerien finden. Bislang wurde LPS ausschließlich in Japan gebaut und der Sprung dieser wirklich bahnbrechenden (und leider auch sehr teuren) Technologie nach Europa wäre auch aus technischer Sicht sehr reizvoll. Wer wissen will, wie das funktioniert, findet hier ein Video eines Einsatzes von LPS im Tokyo Disneyland.

Quelle/Copyright: AirTimers/Disneyland Resort Paris

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5. Januar 2012

Morgen: Priener Hütte!

Ein Eintrag aus meinem privaten Weblog:

Überraschend: “Sehr gute” Schneeverhältnisse auf dem Geiglstein. Behauptet zumindest RodelFuehrer.de.

Dann wird es mit meiner allneujährlichen Wintertour auf die Priener Hütte wohl doch noch etwas. Morgen fahre ich dort hin, damit ich endlich mal aus diesem tristen Stadtloch hinauskomme. Wer spontan mitwill, kann sich natürlich melden. Ausgangspunkt ist der Parkplatz kurz vor dem Waldweg in 83229 Sachrang (bei Aschau). Von dort geht’s auf die Hütte.

Eindrücke vom letzten Jahr, wer die Strecke noch nicht kennt:

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31. Oktober 2011

Alpamare Galore!

Ein Eintrag aus meinem privaten Weblog:

Das Spaß- und Thermalbad Alpamare wird wird weiterhin auf vielen Seiten wegen des hohen Alters abgestraft. Eine Renovierung sei dringend notwendig.

Ich finde diese Kritik nicht ganz gerecht. Ich mag das Alpamare. Ich war nach fast 10 Jahren endlich wieder dort und es hat für mich nichts an seinen Charme verloren. Es bietet gerade gemeinsam mit den Speedmatten die härtesten Rutschen in der Region, mit G-Kräften und Rutschherausforderungen, die man in der umliegenden Konkurrenz mit der Lupe suchen muss. Alles ist mit viel Liebe zum Detail entwickelt. Die Doppelreifenrutschen haben tolle Theming-Effekte (die auch wirklich immer funktionieren), Musik, Wasservorhänge, Kälte- und Wärmeduschen, Dunkelpassagen, Discolichter – und alles in einer deutlich besseren Komposition als beispielsweise im nahen Spaßbad Galaxy, wo schlicht von der Stange gekauft wurde. Da macht mir auch das hohe Alter der Rutschen nichts mehr aus. Ist man einmal mit einer Matte durch die Alpa-Run gerutscht, die mit spontanten Drops und unerwarteten Kurven mit Überschlagmöglichkeit aufwartet, können bei mir auch Turboröhren und Edelstahl-Racer einpacken. Im Alpamare hat sich der Rutschenhersteller Klarer noch deutlich an die rutschentechnischen Limits herangetraut, die heute nicht mehr angekratzt werden.

Wir hatten einen mortz Spaß, wie auch dieses Video. Wie immer in einer geschnittenen Version, weil Herr G.-Punkts’ Gesicht ja nicht auf meinem Blog gezeigt werden soll! Ich weiß garnicht warum – er hatte doch diesmal extra seinen Tarnbadehose an! Egal: Ein schöner Abend und eine gelungene Erholmöglichkeit, die gerade durch die sehr geringe Besucherdichte -selbst an einen Freitag- zusätzlich punktet. Wenn das Alpamare wieder mal eine Gutschein-Aktion startet, ist der Eintrittspreise auch direkt erschwinglich – und dann werfe ich mich gerne wieder mit Matte, Reife und Körper in die Rutschbahnen und sehr schön gestalteten Aussenbereiche. Und wer weiß – vielleicht rafft sich das Management ja doch nochmal auf, und erweitert den Rutschenturm doch endlich mal wieder um ein paar neue Röhren. Gerade mit seinen kreativen Ideen und phänomenal spannenden Layouts (die von der Konkurrenz so häufig kläglich vernachlässigt werden) sollte es aufhören, sich hinter dem Galaxy verstecken und den Rutschenbereich einfach brach liegen lassen zu wollen.

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23. Oktober 2011

Port Aventura bekommt B&M Rekord-Coaster

Ein Eintrag aus meinem privaten Weblog:

Sieht so aus, als müsste ich mich wohl im Sommer tatsächlich mal in einen RyanAir-Flieger nach Reus quetschen…

Nicht nur, dass der Coaster den Silver-Star von der europäischen Besten-Liste verdrängt, er wird auch (ganz im Gegenzug zu dem, was das Schienendesign des Artworks oben suggeriert) entwickelt von… Trommelwirbel: Bolliger & Mabillard!

Das kann nur göttlich werden. Shambala!

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17. Oktober 2011

ServusTV im Europa Park

Ein Eintrag aus meinem privaten Weblog:

Eine wirklich nette Art, das Wetter zu behandeln, hat das österreichische ServusTV im Europa Park durchgeführt:

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9. Oktober 2011

Neustart für Disney-Parks?

Ein Eintrag aus meinem privaten Weblog:

Als ich bei der Europa-Premiere von Ratatouille (Danke, Marco!) mal zu einem Pixar-Animator sagte, dass ich finde, dass Pixar bei den CGI-Animationen für mich die Einzigen sind, bei denen in den Filmen trotz des hohen Corporate-Gehalts noch irgendwie Herzblut, Charakterstärke und Charme versprüht wird – etwa so, wie auch die alten Disney-Streifen zeitlos sind, während die Disney Company heute bei 3D ziemlich alt aussieht und eher durch glückloses Marketing denn durch Film- oder gar Fan-Verständnis glänzt – als ich das bei der Europa-Premiere dem Animator sagte, meinte er nur, es würde ihn nicht wundern. Die Pixar-Leute seien doch eigentlich Disney-Leute. Entweder sie haben mal bei Disney gearbeitet, oder sie wären zumindest mit den Prämissen der alten Riege groß geworden. Jedenfalls habe man die Company verlassen, als das Management wie wild mit merkwürdigen Entscheidungen um sich schmiss.

So verwundert es nicht weiter, dass bei den in den letzten Jahren nicht minder gebeutelten Themenparks sich nun auch ein John Lasseter zu Wort meldet – einst Chef von Pixar (das nun von Disney in weiser Voraussicht gekauft wurde), nun (auch) Chef von Disney Imagineering, der Firma, die für das Attraktionsdesign zuständig ist. Lasseter hat den etwas merkwürdig entwickelten Themenpark “Disneys California Adventure” unter die Lupe genommen und beginnt nun mit seinen Aufräumarbeiten – könnte man sagen. In dieser Präsentation auf der Disney Expo erläutert er, wie es zu der Integration des “Cars Land” in den Themenpark kommt, mit einer wirklich unfassbar bombastisch gestalteten E-Ticket-Attraktion (ab Minute 20!)  - und spricht dabei viele der Sachen an, die den Disney-Fans seit Jahren auf dem Herzen liegen und die vom vorherigen Management häufig einfach überhört wurden.

Dabei wird der komplette Park “re-designed”. Die Schadensbegrenzung des im Schatten der “Oldies” vor sich hin vegetierenden Parks lässt sich die Disney Company mal schlappe 1.1 Milliarden Dollar kosten. Jetzt bin ich gespannt, ob es Lasseter tatsächlich gelingt, das Feeling der alten Parks in die modernen Konstrukte von heute zu überführen. Aber allein die Tatsache, dass man wieder mehr wert auf Thematisierung legt und die Zeiten, wo Disney tatsächlich ekelhafte Wilde-Mäuse in die Parks positioniert hat, nun hoffentlich vorbei sind, stimmt mich ein wenig zuversichtlich.

Allein die Tatsache, dass Lasseter den so lang vermissten Satz fallen lässt “I was missing a story telling ride combined with thrill” erwärmt mein Herz. Ja! Ja! Endlich, vielleicht werden meine Gebete erhört! Wenn nun so ein Wind auch mal in Paris einziehen würde…

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3. Oktober 2011

Historic Oktoberfest

Ein Eintrag aus meinem privaten Weblog:

The 3 Euros extra entrance-fee to the “Historic” part of the “Oktoberfest” is always well invested if you want to have a more quiet and relaxing “Beerfest” without any big reservation obligations. I also like the old amusement rides that can be found there.

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